Das Ideal der
biconischen Gemeinschaft ist der Schriftgelehrte (wie er in allen Religionen
vorkommt), der sein Leben ganz dem Studium der heiligen Schriften,
kontemplativen Exerzitien, dem Gebet und der Meditation sowie der Diskussion
mit anderen Gelehrten widmet. Der
materielle Erfolg in dieser Welt ist nicht dasjenige, was dem biconischen
Gedanken zuvörderst eignet! Es ist ja gerade die Überwindung dieser materiellen
Welt, dem sich Bico verschrieben hat. Aber es muss natürlich Geld angenommen
werden, damit das heilige Werk sich entwickeln kann. Daher ist es gut, wenn
jeder Biconier einen Teil seiner Zeit, soviel er irgendwie erübrigen kann, für
eine werktätige Arbeit aufbringt. Mit zunehmendem Alter sollte sich allerdings
die Zeit für spirituelle Aktivitäten nach und nach vermehren.
Anmerkung; wenn
hier und in anderen Texten oft die männliche Form der Anrede verwendet wird,
soll dies keinesfalls bedeuten, dass der Bico keine Frauen als Schriftgelehrte
vorsieht. Es ist vielmehr das Gegenteil der Fall, eine hohe Zahl an Frauen in
spirituellen Funktionen ist anzustreben!
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