Freitag, 29. August 2025

Jenes Dorf

Du gehst behutsam durch einen Wald und erreichst jenes Dorf. Dort findest du 600 Hütten mit einer Grundfläche von jeweils 28 qm2. Keine Hütte verfügt über Fenster oder Türen.
Als du dich jedoch einer dieser Hütten näherst,  erscheint plötzlich eine Tür.  Du empfindest den starken Drang, die Tür zu öffnen und einzutreten.
Im einzigen Raum sitzt eine junge Frau in Meditationshaltung auf dem Boden. Von ihr geht ein warmes, intensives Licht aus, das den ganzen Raum erhellt.

Grundton

Ihr hört nicht eure Musik, weder im Radio, noch überhaupt im Leben?
Das ist genau jene Form von Leid, den wir insgesamt in diesem Leben erfahren: Dass so gar nichts nach unserer Grundmelodie spielt. Nur in innigsten Momenten des Bei-sich-Seins hören wir unsere Melodie und die Welt baut sich neu auf!
Aber seid gewiss, dass die Welt letzten Endes doch ein kleines Stück weit auch euren klitzekleinen Teil eines Tons trägt, dass sie eine komplett andere wäre, wenn nicht auch ihr ein Stück weit beitrüget zur Gesamtmelodie.
In der Geistigen Welt wird die gesamte euch dann umgebende Welt voll von eigenen Vostellungen sein, es kommt daher darauf an, sich stets in die schöpferische Stimmung zu bringen, in eine positive Grundhaltung, damit ihr später nicht eine wie auch immer geartete Hölle erlebt!

Dreieiniger Gott

Unser dreieiniger Gott

Als Christen beten wir an unseren dreieinigen Gott Vater-Sohn-Heiliger Geist. Wir haben sehr viele nationale Kulturen aufgebaut, indem wir unserem Gott folgten und Seinem Rat folgten, Seine Gebote einhielten. Jetzt sind wir Ihm nicht mehr so treu ergeben. Wir verwenden nur noch sehr wenig Zeit mit Ihm. Wir beten nicht genug, wir meditieren nicht genügend, wir halten keine Stille Zeit mit Ihm. Deshalb werden andere Religionen für viele von uns reizvoller.

Deshalb lasst uns unseren Glauben jetzt wieder offensiver feiern!

Wir sollten wieder richtige Gottesdienste feiern mit gehaltvollen Predigten und langer Dauer. Wer nur in der Kirche ist, weil er auf die Geschenke zur Konfirmation aus ist, aber keinerlei Interesse an Gott dem Herrn hat, sollte draußen vor bleiben!

Wir sollten jeden Tag in der Bibel lesen!

Wir müssen uns bilden in unserer eigenen Religion, wir wissen einfach zu wenig über unseren Gott und unseren Glauben. Wir müssen in der Bibel lesen, wir müssen Kommentare zu den biblischen Büchern lesen, wir müssen Grundlagenbücher lesen, wir müssen Bücher von Theologen lesen, und zwar nicht lieblos, sondern mit Engagement und Freude.

Wir müssen jeden Tag intensiv beten. Wir müssen jeden Tag Stille Zeit mit Ihm halten und Seinen Heiligen Namen meditieren.

Wir müssen abstehen von der Illusion des Monotheismus, unser dreieiniger Gott ist ein anderer Gott als Allah oder Jehova. Wir sollten jeden Glauben voll akzeptieren, nicht nur tolerieren, aber wir sollten auch immer wieder die Unterschiede sehen und betonen. Das ist für unsere Selbstachtung wichtig!

Ethnie ist die irdische Existenz

Gott selbst hat die Völker geschaffen und stellvertretend für Ihn ist über jede Ethnie ein Erzengel gesetzt. Als viele Menschen sich vereinen wollten, hat Gott Selbst sie zerstreut und auf unterschiedliche Regionen dieser materiellen Welt verteilt! Wir sollten allen Bestrebungen misstrauen, die darauf abzielen, globale Organisationen zu institutionalisieren!  In dieser Welt sollen wir als Bürger/-innen einer Ethnie, eines Volkes leben. Erst in der Geistigen Welt fallen die Grenzen und jeder/jede von uns ist frei von Bindungen zu Ethnien, von Religionen und anderen Bindungen, die ein materielles Narrativ haben!

Die Geschichte mit den Köchen

Es gibt das Sprichwort mit den zu vielen Köchen,  die den Brei verderben. Dieses Wort finde ich in mir, wenn ich an die Geschehnisse um die Ukraine herum denke. Am ehesten,  denke ich, wird Frieden einkehren, wenn nur wenige Menschen miteinander verhandeln,  am besten die Präsidenten der Ukraine und Russlands.  Aber am wenigsten wird Frieden sein, wenn sich zu viele Stimmen einmischen,  eben wie bei den zitierten Köchen. Die EU Staaten verderben den Brei!

Lenslauf exemplarisch

Veranschaulichen wir uns die Komplkationen eines Lebenslaufes an einem Fallbeispiel:
Karl wird am 13.2.1952 in D. geboren. Seine Eltern sind Heike und Friedrich.
Karl ist das Resultat eines Ehebruchs von Friedich am Rande eines Tanzvergnügens. Friedrich hatte sich kurzzeitig in Heike verliebt und mit ihr einen Sekundenakt zwischen zwei Bierzelten vollzogen.
Heike ist sofort schwanger. Friedrich hat sich nicht wieder mit ihr getroffen und sich verleugnen lassen, wenn Heike sich nach ihm erkundigte.
Stattdessen schaltet sich Friedrichs Mutter Auguste ein. Sie möchte nicht die Ehe von Friedrich gefährdet wissen, den sie als Lieblingssohn sehr liebt. Darum arrangiert sie eine Ehe Heikes mit ihrem jüngeren Sohn Dieter. Dieser ist von schlichtem Gemüt, aber gutmütig. Er lässt sich auf das von der Mutter verlangte Arrangement ein. Heike willigt ebenfalls ein, weil ihr eine Summe Geldes versprochen wird und weil in den frühen 50er Jahren ein uneheliches Kind ein sehr schwerer Makel wäre.
In der Geburtsurkunde werden also Heike und Dieter als Eltern von Karl eingetragen.
Als karmische Vorbelastung für Karl ist also zu notieren: Er ist das Ergebnis eines Ehebruchs und sein eigentlicher Vater wird ihm zeitlebens verschwiegen.
Seine sozialen Eltern finden nie richtig zusammen. Sexuell verweigert sich Heike zwei Jahre lang. Schließlich gibt sie Dieters Drängen nach. Sie haben ein eigenes Kind miteinander, nennen wir es Jochen.
Die Rolle von Karl wird dadurch in dieser Familie schwierig. Der eigentliche Thronfolger, wenn man das so nennen will, ist plötzlich Jochen. Sozial gesehen ist Karl nur noch eine geduldete Randfigur. Er hatte schon vorher gespürt, dass zumindest sein sozialer Vater ihn nicht liebt, aber jetzt wird ihm auch noch die geringe Liebe seiner Mutter fast ganz entzogen. Es ist für Karl äußerst schwierig, unter diesen Determinanten ein halbwegs gelungenes Leben zu führen.
Trotzdem erreicht Karl im Gegensatz zu Jochen, der es nur zu einer mäßigen Mittleren Reife bringt, das Abitur und studiert danach auf Lehramt.
Leider trinkt er. weil er sich unglücklich und nicht verstanden fühlt, oft sehr viel Alkohol (was zwar keinen Verstoß gegen menschliche Gesetze ist, aber gegen spirituelle Gebote!). Er besucht auch oft Gaststätten, um sich dort zu betrinken.
Hierbei lernt er am 23.12.1972 eine Frau kennen, in die er sich vom ersten Moment an unsterblich verliebt, nennen wir sie Paula. Sie ist zwei Jahre älter als Karl und hatte schon einige Männerbekanntschaften. Karls Werben gefällt ihr, sie mag ihn gern, aber liebt ihn nicht.
Trotz dieser einseitigen Liebe kommt es zu einer längeren Beziehung, dann auch zur Eheschließung.
Karl und Paula bekommen einen Sohn, nennen wir ihn Phillip.
Die Ehe hält noch einige Jahre, aus Karls Sicht ist sie sogar gut. Paula denkt insgeheim darüber ganz anders. Sie betrügt Karl hinterrücks mit anderen Männern.
Irgendwann gesteht sie Karl, was sie getan hat, weil sie doch noch einen Rest an Anstand besitzt.
Karl ist zutiefst verzweifelt, er kann monatelang nicht arbeiten, denkt oft an Selbstmord.
In einer verzweifelten Nacht erscheint ihm in einer Lichtvision Jesus Christus und offenbart ihm in einer panoramischen Vision, dass er noch weiter leben soll, dass er noch eine Mission auf Erden erfüllen solle!
Karl fasst neuen Lebensmut, er trennt sich von Paula, kämpft und erhält das Sorgerecht für Phillip und lebt mit ihm zusammen. Tagsüber, während Karl arbeitet, besucht Phillip den Kindergarten.
An einem Besuchswochenende, als Phillip bei seiner Mutter übernachtet, lernt Karl in einer Gaststätte Karin kennen, die verheiratet ist und drei Kinder hat. Sie verlieben sich ineinander.
Hier soll das Fallbeispiel eines Lebenslaufes enden, weil der Leser bereits ahnt, dass dieses neue Liebesverhältnis eine Fülle von karmischen Folgen für alle Beteiligte zeitigen wird.
Nehmen wir also Karl als das hier vorgestellte Beispiel.
Von seiner virginen Matrix aus kann er immer nur am 13.2.1952 geboren werden. Seine Eltern sind auch festgelegt. Er ist davon abhängig, dass sich diese beiden Personen treffen und ihn zeugen.
Gleichzeitig werden Heike und Friedrich bei ihrer erneuten Reinkarnation versuchen, ihre Leben möglichst so zu gestalten, dass weniger negatives Karma entsteht.
Daraus ergeben sich komplizierte Möglichkeiten:
1. Friedrich bleibt standhaft gegenüber Heike. Karl wird nicht gezeugt.
2. Friedrich ist bereits geschieden, zeugt mit Heike Karl und heiratet sie.
3. Heike lernt Friedrich kennen, mag ihn aber nicht, lernt einen anderen Mann kennen, heiratet diesen und hat andere Kinder als Karl und Jochen.
Und es gibt noch viele weitere Möglichkeiten. Karl kann auf Grund seiner virginen Matrix nur auf die Möglichkeiten zugreifen, bei denen in irgendeiner Weise er als Sohn dieser seiner beiden Eltern entsteht und zwar genau am 13.2.1952.
Seine Eltern könnten sich auch getroffen haben und unter ähnlichen oder auch ganz anderen Umständen ein Kind gezeugt haben, das aber an einem anderen Tag geboren wird. Es wäre aber nicht Karl und es würde in diesem alternativen Lebenslauf keine Inkarnationsmöglichkeit für ihn geben.
Ihr seht, es ist schwierig mit dem Karma und mit der irdischen Inkarnation!

Biconische Idee

Biconische Idee

Unter diesem Blog kommunizieren ab sofort all diejenigen, die sich zur biconischen Idee hingezogen fühlen oder die sich ihr schon jetzt verschrieben haben!

Eigentlich hatte Hanns Blunck, av ( als Gründer des Bico) geplant, einen dritten Band des Heiligen Buches Bico vorzulegen. Dieses Vorhaben wird jetzt aufgegeben, da in den vorliegenden zwei Bändchen der Grundstein gelegt ist. Auf diesem kann aufgebaut werden. Das Avatarskonzil wird Menschen beauftragen, das Heilige Buch Bico weiterhin zu pflegen und zu erweitern.
Der Weg, der hier mit diesem Blog beschritten wird, ist von Höheren Kräften intuitiv übermittelt worden und soll nun gelten!

Glaubensfreiheit

Glaubensfreiheit


Man muss nicht an den Einen Gott glauben, auch nicht an Jesus Christus, nicht an Muhammad, aber man darf! Genauso darf man auch an ein Nirvana glauben, an ein numinoses Fluidum, an einen Allerbarmer, an einen Sohn, eine Tochter, einen Vater, eine Mutter oder auch an den Menschen, die Menschheit, die Natur oder an irgendetwas Anderes!
Jeder Glaube ist ernst und tief und verlangt von uns absolute Hingabe! Aber man darf nicht Krieg führen gegen Andersgläubige, man muss sie lieben und versuchen, ihren Glauben zu verstehen! Wenn wir ehrlich sind, haben auch die, die in ein- und derselben Glaubensgemeinschaft vereinigt sind, tief in ihrem Inneren unterschiedliche Ansichten. Es gibt keine absolute Wahrheit, die wirklich alle Menschen für uneingeschränkt wahr halten! Und das ist auch gut so! Lasst sie alle miteinander wetteifern! Prüft alles und  behaltet das Beste! Lasst alle von ihrem jeweiligen Glauben reden, bereitet ein Klima der Angstfreiheit, in dem jeder seine individuellen Erfahrungen berichten darf ohne Einschüchterung!

Demokratische Kirche

Demokratische Kirche gründen


Seit einigen Jahren wartet der buddhistisch-islamisch-christliche Orden und daraus hervorgehend die biconische demokratische Kirche auf ihre Gründung!

Der Initiator dieser Vision hat in einer zutiefst bewegenden Intuition das Gründungsdokument erstellt. In Form der beiden Heiligen Bücher Bico ist dafür der Grundstein gelegt!

Jeder/Jede, der/die gläubig ist, aber keinen Monopolanspruch auf eine bestimmte Wahrheit hat, ist herzlich eingeladen, bei der Gründung und Entwicklung dieses Projekts mitzuwirken!

Lest einfach zunächst folgende Bücher und folgt dem Pfad:

1. Das Heilige Buch Bico - ISBN 3833479442
2. 2. Buch Bico                 ISBN 3839109191

Neutralität

Wenn zwei sich streiten oder Krieg gegeneinander führen, ist es Aufgabe eines Dritten, mäßigend zu wirken und zu vermitteln. Keineswegs sollte sich ein Dritter einseitig mit einer der Streitparteien solidarisieren! Never, never!
Dass die NATO extrem streitlustig ist, sollte jedermann wissen. Deshalb wäre es richtig, wenn immer mehr Nationen aus der NATO austräten!

Dienstag, 19. August 2025

Multidemensional

Multidimensionales Weltall



Das Universum ist multidimensional. Ihr orientiert euch – oft eher schlecht – an einem höchstens dreidimensionalen Rahmen, schon eine Vierte, gar fünfte Dimension könnt ihr nicht fassen, geschweige denn leben! Multidimensional heißt, dass es Myriaden Dimensionen gibt und entsprechende Lebensmöglichkeiten! Das ist wortwörtlich zu nehmen. Alles, was denkbar ist, ist auch tatsächlich real! Auch was ihr Gottheit oder Nirvana oder Allerbarmer oder Allah oder Krishna nennt, befindet sich in einer multidimensionalen Entwicklung, ist aber auch in sich ruhend vollendet. Auch dies ist so ein Widerspruch, den ihr ertragen müsst!

Tägliche Übung

Tägliche Übung



 Beginne jeden Tag so: Nach dem Aufstehen bete zu  Gott und zu den Heiligen, die dir besonders viel bedeuten.
Danach setzt du dich auf einen Stuhl, nimmst dabei eine gerade Sitzhaltung ein und zählst bei geschlossenen Augen bis 20, dann hältst du die Luft an und zählst dabei ebenso bis 20. Beim Ausatmen zählst du ebenso bis 20 und hältst dann wieder bis 20 die Luft an.
Diese Übung wiederholst du 6- bis 12mal!
Beim ersten Einatmen danach denkst du leise für dich „Kung“ und beim Ausatmen “Su“. Diese Meditation vollführst du mindestens 15 Minuten (jede weitere Zeit ist von Vorteil!).
Die gleiche Prozedur solltest du auch am Abend vor dem Insbettgehen wiederholen. Diese Kombination aus Aufladeübung, Gebet und Meditation bewirkt eine direkte Verbindung mit den Höheren Hierarchien und mit deinem Schutzengel. Je länger und intensiver du diese Übungen wiederholst, desto inniger wird dein Kontakt zur Geistigen Welt werden. Durch diese Übungen strömt sozusagen frisches arterielles Blut in deinen Körper und lässt deinen Geist und deine Organe gesunden!

Göttliches Drehbuch

Göttliches Drehbuch



Man muss viel durchmachen im Leben. Nicht immer erscheint es gerecht, manchmal sogar indiskutabel, was einem als Schicksal zugemutet wird (warum gerade ich?). Dennoch muss man sich in Geduld üben und das zu ertragen lernen, was einem widerfährt. Letzten Endes  ist  unser Schicksal vorherbestimmt und durch ein Drehbuch festgelegt, das ein anderer geschrieben hat, nämlich ER, der HERR!

Das irdische Ich

Irdische Existenz



Das irdische Ich ist entstanden in der Auseinandersetzung mit der Welt, in der man aufwuchs! Nur das eigene Ich ist originär, kann sich aber nur zu einem geringen Teil entfalten, da es immerzu und von allen Seiten begrenzt wird. Die Welt als solche ist uns vorgegeben und wir sind in sie hineingeworfen. Wir befinden uns während unseres materiellen Lebens in einem Brutzustand; wir ahnen, wer wir sind, aber es wird nur teilweise offenbart!

Daseinsbedingungen

Grundbedingung materiellen Daseins



Die materielle Welt ist so starr, die genetische Determination ist einengend, erst recht die Festlegung durch Sprache und Kultur, durch Verwandtschaft und Nachbarschaft. Diese Unbeweglichkeit der äußeren Umgebung ist der größte Gegensatz zur geistigen Welt, in der wörtlich genommen alles sich in – für unsere Begriffe- Millisekunden ändern kann, sobald der individuelle Geist dies so bestimmt. In der geistigen Welt ist verwirklicht, wovon Karl Marx sprach, als er die Bedingungen des Kommunismus beschrieb: Heute kann ich Fischer, morgen Bauer, übermorgen Künstler sein. Die Berufsbezeichnungen sind natürlich Metaphern für flexible Lebensbedingungen, wie wir sie hier in der Materie niemals vorfinden werden.
Trotz dieser Begrenztheiten, in denen wir individuell gefangen sind, ist nüchtern zu konstatieren, dass diese materielle Welt und die irdische Geschichte Teile von Gottes einzigartigem Plan sind und jeder von uns entsprechende Rollen zugeteilt bekommen hat. Wenn wir murren über unser individuelles Schicksal, verstehen wir den Plan des Herrn schlecht oder gar nicht und wir werden unser Leben entsprechend nur schwer ertragen und in einen unheilvollen Fluss der Klage und der Depression geraten.  Versuchen wir also, unser Leben immer unter dem Aspekt zu sehen, dass wir winzige Teile (Puzzles) eines gigantischen Plans sind, der in seiner Gesamtheit hin zum Guten ausläuft, wenn auch in Zeitdimensionen, die wir zunächst nicht begreifen können!

Biconisches Ideal

Biconisches Ideal



Das Ideal der biconischen Gemeinschaft ist der Schriftgelehrte (wie er in allen Religionen vorkommt), der sein Leben ganz dem Studium der heiligen Schriften, kontemplativen Exerzitien, dem Gebet und der Meditation sowie der Diskussion mit anderen Gelehrten widmet.  Der materielle Erfolg in dieser Welt ist nicht dasjenige, was dem biconischen Gedanken zuvörderst eignet! Es ist ja gerade die Überwindung dieser materiellen Welt, dem sich Bico verschrieben hat. Aber es muss natürlich Geld angenommen werden, damit das heilige Werk sich entwickeln kann. Daher ist es gut, wenn jeder Biconier einen Teil seiner Zeit, soviel er irgendwie erübrigen kann, für eine werktätige Arbeit aufbringt. Mit zunehmendem Alter sollte sich allerdings die Zeit für spirituelle Aktivitäten nach und nach vermehren.
Anmerkung; wenn hier und in anderen Texten oft die männliche Form der Anrede verwendet wird, soll dies keinesfalls bedeuten, dass der Bico keine Frauen als Schriftgelehrte vorsieht. Es ist vielmehr das Gegenteil der Fall, eine hohe Zahl an Frauen in spirituellen Funktionen ist anzustreben!

Beginn von Bico

Beginn des Ordens



Der Bico  nimmt seinen Anfang, sobald die ersten Priester berufen sind! Der Orden soll nicht lange ein solcher bleiben, sondern sehr schnell zu einer Kirche werden mit zutiefst demokratischen Strukturen! In jede Funktion kann man nur durch Wahlen auf der diesbezüglichen hierarchischen Ebene gelangen. Und jedes Amt ist zunächst nur auf Zeit zu vergeben!
Wenn die Anzahl der 12 Gründungspriester erreicht ist, werden alle neuen Mitglieder nur dann aufgenommen, wenn ihr Antrag auf Mitgliedschaft von mindestens 51% der Priester befürwortet wird. Welchen Rang ein neues Mitglied einnimmt, entscheidet ebenfalls das Priesterkonzil. Die Gesamtstruktur der biconischen Kirche wird ebenfalls auf Grundlage der 3 Bücher Bico vom Priesterkonzil festgelegt. Auf jeder hierarchischen Ebene erfolgen einmal jährlich Wahlen für die nächst höhere Ebene. Maximal 10% der Priester einer Ebene dürfen jährlich für die jeweils nächste Stufe der Hierarchie gewählt werden. Ein Amt wird immer auf Zeit vergeben, maximal für 7 Jahre. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich!

Tagesphasen

Tagesagenda



Tagesphasen-Modell
Ein Tag sollte unterschiedliche Phasen beinhalten:
  1. Innenbeschau-Phase: Sich still an den möglichst immer gleichen Ort setzen, die Hände locker auf die Oberschenkel legen und still sich selbst von innen beschauen ( mit geschlossenen Augen): Erfülle ich die Mission, die mir aufgegeben wurde? Welche Erfolge, Misserfolge oder Rückschläge kann ich feststellen? Welche Lösungen erkenne ich? Wer bin ich denn? Alle diese Fragen kommen auf und finden wie von selbst oft erstaunliche Antworten. Diese Phase sollte morgens etwa jeweils zur gleichen Zeit absolviert werden, anfänglich reichen wenige Minuten täglich aus, nach und nach sollte diese Phase aber immer weiter verlängert werden.
  2. Aktive Lebensphase: An diese Innenselbstbeschauphase schließt sich die vita-activa-Phase an, also die Spanne, innerhalb derer wir unserem Beruf nachgehen, kochen, uns ernähren und unseren sonstigen Pflichten und Neigungen nachgehen.
  3. Meditative Phase: Innerhalb der aktiven Phase sollen wir eine meditative Zeit vorsehen, zunächst ca. 15 Minuten ungefähr zwischen 12 und 14 Uhr. Auch diese Phase sollte im Laufe der Jahre verlängert werden. In den meditativen Phasen sollten wir unsere Zuflucht zu Exerzitien nehmen, wie sie im Christentum, im Islam oder in fernöstlichen Traditionen uns empfohlen werden, also mantrische Meditation, beständiges Herzgebet, Stillesein vor Gott oder Yoga. Alles, was geeignet ist, innerlich zur Ruhe und zur Tiefe des Seins zu kommen, ist hier erlaubt, je nachdem, aus welcher persönlichen Tradition wir jeweils kommen.
  4. Phase des Schriftstudiums: An jedem Tag sollten wir mindestens 1 Stunde für das Studium Heiliger Bücher vorsehen. Welches Buch für uns heilig ist, steht uns frei. Wichtig ist es, intensiv die immer wieder gleichen Texte zu studieren und ihnen ausreichend Zeit zu geben, in uns nachzuwirken. In diese Phase gehören auch Gebete nach dem Muster: „Herr hilf mir deine Gedanken zu verstehen!“ Einatmend Herr hilf mir und ausatmend deine Gedanken zu verstehen. Auch diese Phase des Schriftstudiums sollte im Laufe der Jahre nach und nach immer weiter ausgedehnt werden.
  5. Phase der Regeneration und des Schlafes: Abends und in der Nacht sollten wir intensiv Ruhe und Schlaf pflegen, um gestärkt einen neuen Tag beginnen zu können. Intensive Träume geben oft Hinweise darauf, was seitens der Höheren Hierarchien von uns erwartet wird. Neben dem Bett sollten daher Papier und Stift bereitliegen, damit wir wichtige Nachrichten möglichst zeitnah notieren können!

           

Ich werde, was ich werden soll

Was ich werden soll


Das, was ich werden soll, bin ich nicht plötzlich und auf einmal, sondern, wie alles bei Gott, sukzessive durch eine ganze Reihe von Wiedergeburten unter immer denselben oder nur leicht variierten Voraussetzungen. Alle in mein Leben involvierten Menschen verändern gemäß ihrer erfolgten Einsichten von Wiedergeburt zu Wiedergeburt nicht nur ihre eigenen Lebensläufe Zug um Zug, sondern verändern dadurch auch alle Binnenverhältnisse zu allen anderen Beteiligten minimal, aber nachhaltig nach dem Gesetz des Karma. So wird zwischen Opfer und Täter langsam ein Ausgleich geschaffen, indem dem Opfer weniger Leid auferlegt und dem Täter mehr aktive Reue abverlangt wird. Wir sollten uns als Einzelne als jeweils eines von vielen Milliarden Pixels in einem grandiosen Gesamtkunstwerk betrachten. So ist jeder Nensch immens wichtig, aber eben auch nur eines von sehr vielen Sandkörnchen.

Basis des biconischen Erwchsens

Basics des biconischen Glaubens

1. Schamgebot: Niemand soll einen anderen nackt sehen, auch nicht der Arzt den Patienten, der Maler sein Modell. Die Nacktheit voreinander gehört allein den Liebenden!

2. Bildverbot. Gott hat Bilder verboten, weil sie nur etwas Vorläufiges, Unfertiges zeigen können. ER will aber, dass unser Interesse IHM allein gilt, den wir erst in der Geistigen Welt sehen können.

3. Die Kirche ist zutiefst demokratisch, sowohl was Ämter angeht als auch was Glaubensinhalte betrifft.

4. Biconier sorgen in ihren jeweiligen Lebensbereichen für eine höchstmögliche soziale Gleichheit.

5. Gegenüber anderen Glaubensüberzeugungen sind Biconier nicht nur tolerant, sondern sie akzeptieren anderen Glauben aus vollem Herzen. Einzige Bedingung ist ein friedliches Nebeneinander der Glaubensgemeinschaften.

6. Biconier gehen von der Einmaligkeit des irdischen Lebens aus. Sie sind aber überzeugt, dass dieses Leben solange wiederholt werden muss, bis es in seinem Lebenslauf Gottes Willen entspricht.

Wege zum spirituellen Erwachen



 12.Geistige Bruchstücke

Wie man spirituell wächst und immer weitere geistige Erkenntnisse gewinnt, soll hier kurz erläutert werden:

Wichtig ist das Studium der Heiligen Bücher, wozu die Bibel als auch der Koran sowie die Lehrreden des Buddha gehören sowie alle die Bücher, die Bücher von Sören Kierkegaard, Rudolf Steiner, Friedrich Nietzsche sowie von anderen Autoren, die das menschliche Sein reflektieren. Das intensive Studium solcher Schriften ist geeignet, das geistige Auge zu wecken und Erkenntnisse höherer Welten zu gewinnen. Wichtig ist allerdings die Intensität des Studiums. Keinesfalls ist es ratsam, weniger als 8 Stunden täglich dem Schriftstudium zu widmen.
Eine weitere Methode ist das freie Assoziieren, also das gedankliche Nachvollziehen der Erkenntnisse, die man beim Schriftstudium gewonnen hat. Wichtig ist hierbei das halblaute Aussprechen der Gedanken in einem Raum, in dem man alleine ist. Hier kann dem Lauf der Gedanken Freiheit gewährt werden und dadurch werden diese Gedanken oft viel klarer. Alle Assoziationen, die ein Text oder auch nur ein Wort erzeugt haben, können hier ganz frei erwogen und ausgesprochen werden. Das freie Assoziieren ist quasi ein ins Unreine sprechen von schon gewonnenen Erkenntnissen. Für den Reifungsprozess ist diese Methode sehr wichtig!
Eine weitere Methode ist das Sitzen und Warten. Dies ist ein sehr effizientes Verfahren: Es besteht einfach nur darin, sich auf einen möglichst harten Stuhl zu setzen und einige Zeit darauf sitzen zu bleiben. Man schließt die Augen und lässt stumm alle aufkommenden Gedanken vorüberziehen. Den Sinnen sollen bei dieser Methode keinerlei Anreize geboten werden, alle Geräusch- und Bildreize bleiben möglichst ausgeschaltet. Es eignet sich für diese Methode ein dunkler Raum, zum Beispiel ein Kellerraum.
Auch ein anderes Verfahren öffnet das geistige Auge. Es heißt „bildloses Bedenken einer Person“. Auch hier nimmt man irgendwo Platz und versucht, sich eine bekannte Person vorzustellen, ohne ein Bild von ihr aufkommen zu lassen. Man soll sich die ausgewählte Person als reingeistiges Wesen ohne Körper und ohne Bild vorstellen! Dies gelingt meist erst nach längerer Übung.
Meditieren über ein Mantra ist eine gute Methode, um in geistige Welten vorzudringen. Für die Anhänger der biconischen Glaubensrichtung lautet das Schlüsselmantra: Chewicky Hoa biconia. Dieses Mantra ist folgenderweise zu meditieren: Zunächst wird es 30mal halblaut immer wieder gesprochen und hernach innerlich gedacht, immer im Rhythmus des Ein- und Ausatmens (chewicky beim Einatmen, hoa biconia beim Ausatmen). Diese Übung soll jeden Tag abends und morgens für jeweils etwa 20 Minuten wiederholt werden. Schon nach 6 Wochen stellen sich bei regelmäßiger Übung tiefe, ruhige und intensive Bewusstseinzustände ein, auch in die Mythen der biconischen Tradition erhält man Einblicke. Übt dies, um bewusster zu werden.
Eine exzellente Methode zum spirituellen Wachstum ist die sensorische Depravation, was eine Art bewusst herbeigeführte Wüstenerfahrung meint. Hierfür kann man, was vielfach als eine positive und bereichernde Erfahrung geschildert wird, für 42 Tage in einer Wüste leben mit möglichst wenig körperlichen Annehmlichkeiten. Wem dies nicht möglich ist, der kann sich entsprechende Szenarien selbst herstellen, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Ihr seht, dass für die Erweiterung des Bewusstseins viele Anstrengungen erforderlich sind, dass dies aber durchaus gelingen kann, wenn der entsprechende Wille vorhanden ist.





Leben ist bestimmt

Du musst nicht glauben, dass dir dieses Leben -gegen deinen Willen- aufgezwungen wird. Du selbst warst beteiligt und hast zugestimmt, als es darum ging, dieses Leben als dein eigenes zu kreiieren. Insofern sollte ein Leben, so hart es auch ist und soviel Leid es einem auch immer zumutet, immer durchgehalten werden bis hin zu dem Tod, der dir bestimmt ist.
Dennoch wird aber keinem Menschen zugemutet, etwas zu ertragen, was partout nicht akzeptabel  für ihn ist. Die Selbsttötung ist insofern nicht verfemt und mit Strafe in der Geistigen Welt bedroht, wie es viele Religionsführer behaupten. Den Tod nicht zu fürchten ist im Gegenteil eine gute Haltung, wenn die Irdischen Verhältnisse durch die Willkür eines Einzelnen oder einer Gruppe unmenschlich zu werden drohen. Ein tyrannischer Diktator kann nur deshalb so erfolgreich sein, weil die Menschen ein Leben, wie er es ihnen bereitet, auf sich legen lassen aus Angst vor dem Tod. Hitler wäre verpufft, wenn alle Deutschen auch unter Inkaufnahme ihres Todes sich ihm widersetzt hätten.

Drehbuch Leben

Drehbuch Leben



Das Geschehen auf der materiellen Ebene folgt sozusagen einem Drehbuch, das – während es realisiert wird – unablässig weiterentwickelt wird, dessen Ende aber gleichzeitig vollendet ist. Alle Teilnehmer an diesem Filmprojekt sind in Entwicklung befindlich und verbessern unaufhörlich ihren Beitrag am Projekt, gleichzeitig sind sie jedoch auf der nichtmateriellen Ebene bereits vollendet. Diese scheinbaren Widersprüche versteht ihr nicht, aber die Grundwahrheit ist, dass die Wahrheit relativ ist und auch scheinbare Widersprüche verträgt!

Unendliches Ich



Unendliches Ich

Wenn du nach deinem physischen Tod erneut in deine geistige Heimat kommst, erkennst du sofort alles wieder, was dein ist. Es ist nicht dein, weil es dein Eigentum ist. Solche Eigentumsbegriffe gibt es dort nicht, sondern es ist deins, weil es Ausgeburt deines Geistes ist; plump kann man sagen, dass das Wirklichkeit wird, was du dir wünschst. Das wäre aber zu einfach gedacht. Die Wirklichkeit ist multidimensional und für den irdischen Verstand, der realistischerweise höchstens 4 Dimensionen kennt, schlicht nicht zu begreifen.
In deiner Heimat begegnest du dir selbst, wenn du willst, multidimensional oft, weil jede deiner Verkörperungen in der Geistigen Welt beheimatet ist, also jedes Ich aus den Parallelwelten und jedes Ich aus den von dir gelebten alternativen Lebensläufen.

Montag, 18. August 2025

Kein Fuss

Es wäre schön, wenn die Deutschen so wie J.D. Vance sagen würden: kein deutscher Soldatenstiefel wird je die Ukraine betreten!

Sonntag, 17. August 2025

Die Natur

Die Natur ist müde und erschöpft durch unser Tun. Aber sie hat eine weit höhere Resilienz als die Kultur. Wir müssen sie nicht um ihrer selbst willen schützen, denn wenn wir Menschen sie zu sehr piesacken, wird sie uns irgendwann abwerfen, wie ein Pferd einen Reiter!