Dienstag, 19. August 2025

Wege zum spirituellen Erwachen



 12.Geistige Bruchstücke

Wie man spirituell wächst und immer weitere geistige Erkenntnisse gewinnt, soll hier kurz erläutert werden:

Wichtig ist das Studium der Heiligen Bücher, wozu die Bibel als auch der Koran sowie die Lehrreden des Buddha gehören sowie alle die Bücher, die Bücher von Sören Kierkegaard, Rudolf Steiner, Friedrich Nietzsche sowie von anderen Autoren, die das menschliche Sein reflektieren. Das intensive Studium solcher Schriften ist geeignet, das geistige Auge zu wecken und Erkenntnisse höherer Welten zu gewinnen. Wichtig ist allerdings die Intensität des Studiums. Keinesfalls ist es ratsam, weniger als 8 Stunden täglich dem Schriftstudium zu widmen.
Eine weitere Methode ist das freie Assoziieren, also das gedankliche Nachvollziehen der Erkenntnisse, die man beim Schriftstudium gewonnen hat. Wichtig ist hierbei das halblaute Aussprechen der Gedanken in einem Raum, in dem man alleine ist. Hier kann dem Lauf der Gedanken Freiheit gewährt werden und dadurch werden diese Gedanken oft viel klarer. Alle Assoziationen, die ein Text oder auch nur ein Wort erzeugt haben, können hier ganz frei erwogen und ausgesprochen werden. Das freie Assoziieren ist quasi ein ins Unreine sprechen von schon gewonnenen Erkenntnissen. Für den Reifungsprozess ist diese Methode sehr wichtig!
Eine weitere Methode ist das Sitzen und Warten. Dies ist ein sehr effizientes Verfahren: Es besteht einfach nur darin, sich auf einen möglichst harten Stuhl zu setzen und einige Zeit darauf sitzen zu bleiben. Man schließt die Augen und lässt stumm alle aufkommenden Gedanken vorüberziehen. Den Sinnen sollen bei dieser Methode keinerlei Anreize geboten werden, alle Geräusch- und Bildreize bleiben möglichst ausgeschaltet. Es eignet sich für diese Methode ein dunkler Raum, zum Beispiel ein Kellerraum.
Auch ein anderes Verfahren öffnet das geistige Auge. Es heißt „bildloses Bedenken einer Person“. Auch hier nimmt man irgendwo Platz und versucht, sich eine bekannte Person vorzustellen, ohne ein Bild von ihr aufkommen zu lassen. Man soll sich die ausgewählte Person als reingeistiges Wesen ohne Körper und ohne Bild vorstellen! Dies gelingt meist erst nach längerer Übung.
Meditieren über ein Mantra ist eine gute Methode, um in geistige Welten vorzudringen. Für die Anhänger der biconischen Glaubensrichtung lautet das Schlüsselmantra: Chewicky Hoa biconia. Dieses Mantra ist folgenderweise zu meditieren: Zunächst wird es 30mal halblaut immer wieder gesprochen und hernach innerlich gedacht, immer im Rhythmus des Ein- und Ausatmens (chewicky beim Einatmen, hoa biconia beim Ausatmen). Diese Übung soll jeden Tag abends und morgens für jeweils etwa 20 Minuten wiederholt werden. Schon nach 6 Wochen stellen sich bei regelmäßiger Übung tiefe, ruhige und intensive Bewusstseinzustände ein, auch in die Mythen der biconischen Tradition erhält man Einblicke. Übt dies, um bewusster zu werden.
Eine exzellente Methode zum spirituellen Wachstum ist die sensorische Depravation, was eine Art bewusst herbeigeführte Wüstenerfahrung meint. Hierfür kann man, was vielfach als eine positive und bereichernde Erfahrung geschildert wird, für 42 Tage in einer Wüste leben mit möglichst wenig körperlichen Annehmlichkeiten. Wem dies nicht möglich ist, der kann sich entsprechende Szenarien selbst herstellen, hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Ihr seht, dass für die Erweiterung des Bewusstseins viele Anstrengungen erforderlich sind, dass dies aber durchaus gelingen kann, wenn der entsprechende Wille vorhanden ist.





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